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Präsentation

Where Healthcare Plays Next: Vier Kernpunkte der Advertising Week New York

Text von:Harriet

Unsere Co-Founderin und Geschäftsführerin Emma Maria Calleja stand am Dienstag, dem 6. Oktober, bei der Eröffnungspaneldiskussion des ersten Health & Pharma Summit im Rahmen der Advertising Week New York auf der Bühne.

Unter dem Titel „Where Healthcare Plays Next“ diskutierte Emma gemeinsam mit Emily Martin von argenx und Kamal Bhandal von Align Technology. Moderiert wurde die Runde von Scott Ensign von Butler/Till.

Der Saal war voll, die Stimmung lebhaft und die Energie der ersten Veranstaltung des Tages deutlich spürbar. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Frage: Wie kann die Gesundheitsbranche kulturell relevanter, menschlicher und sogar unterhaltsamer werden, ohne dabei Vertrauen und Verantwortung aufs Spiel zu setzen?

Vier zentrale Erkenntnisse aus der Diskussion zeigen, worauf es laut Emma ankommt:

1. Patient*innen aktiv einbeziehen.

„Die traditionelle Hierarchie, in der ärztliches Fachpersonal über Patientinnen und Patienten stehen, muss aufgebrochen werden“, erklärte Emma. Patientinnen übernehmen zunehmend eine aktive Rolle bei Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit. Das Gesundheitsmarketing muss mit dieser Entwicklung Schritt halten und Patientinnen von Anfang an aktiv in die Kommunikation einbeziehen.

2. Vertrauen ist wichtiger als Information.

Wie auch EMARKETER berichtet, hatten Patient*innen noch nie Zugang zu so vielen Gesundheitsinformationen wie heute. Doch zwischen unterschiedlichen Empfehlungen auf Social Media, KI-Tools und Online-Plattformen wird es immer schwieriger, diese Informationen richtig einzuordnen.

Darin sieht Emma eine große Chance für das Gesundheitsmarketing: „Informationen sind für Patientinnen und Patienten nicht länger die entscheidende Währung. Vertrauen ist es.“

3. Kommunikation menschlich gestalten.

Gesundheitskommunikation darf einfach, menschlich und sogar unterhaltsam sein, ohne Menschen auf ihre Diagnose zu reduzieren oder wissenschaftliche Genauigkeit zu vernachlässigen.

„Anstatt nur ein Produkt zu beschreiben, sollten wir verstehen, wie es das Leben und die Erfahrungen eines Menschen bereichert“, so Emma.

4. Veränderung beginnt von innen.

Wer den Menschen im Marketing in den Mittelpunkt stellen will, muss auch innerhalb des Unternehmens eine entsprechende Kultur schaffen.

Für Emma beginnt das bereits bei der Wortwahl: „Wir müssen aufhören, Patientinnen und Patienten als ‚Studienteilnehmende‘ im Sinne bloßer Untersuchungsobjekte zu betrachten. Worte schaffen Bedeutung, Bedeutung prägt Kultur und Kultur bestimmt die Strategie.“

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